Dr. H. T. Thielen, geboren 1955, absolvierte ein Maschinenbaustudium sowie ein Lehramts- und Promotionsstudium im Bereich Philosophie und Pädagogik. Seit 1981 war er in der Lehre tätig – an Schulen, Hochschulen und privaten Bildungseinrichtungen. Heute lebt er im Ruhestand.
Im Zentrum seines Denkens und Schreibens steht die Vision einer aufgeklärten, gerechten und solidarischen Gesellschaft. Seine Texte laden dazu ein, gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen, politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse kritisch zu betrachten und den eigenen Verstand bewusst zu gebrauchen. Dabei beschreibt er eine Welt, in der die Interessen weniger Machteliten – von ihm „Tokoglifos“ genannt – über das Wohl der Mehrheit gestellt werden. Seine Schriften verstehen sich daher nicht nur als Analyse, sondern auch als Appell: zur Eigenverantwortung, zur geistigen Selbstbestimmung und zur aktiven Mitgestaltung einer menschlicheren Zukunft.
In seinem Roman „Das vergessene Erbe“ (2024) verbindet Thielen die Suche nach Erkenntnis mit einer kritischen Auseinandersetzung bestehender Machtverhältnisse. Es entsteht eine mystisch-philosophische Erzählung, die verborgene Zusammenhänge sichtbar macht und die Leserschaft dazu einlädt, vergessenes Wissen neu zu entdecken.
Sein Leitgedanke ist eine mündige Gesellschaft in einer gerechten Welt ohne Armut. Oder, wie er es selbst formuliert:
„Mein Land ist die Welt, den Menschen zu helfen ist meine Religion.“
Thielen sieht die Gegenwart als eine Zeit großer sozialer und geistiger Herausforderungen. In seinen Augen leben wir in einer zutiefst ungerechten Welt, in der herrschende Machteliten – die „Tokoglifos“ – die Mehrheit der Menschen für eigene Zwecke benutzen. Seine Schriften sind deshalb Botschaft und Mahnung zugleich: ein Aufruf, selbst zu denken, Manipulation zu durchschauen und die eigene geistige Freiheit zurückzugewinnen.
„Wach auf, Mensch. Denke nach – und wach endlich auf.“